Internetmarketing - was ist das eigentlich?

Für den Begriff Internetmarketing gibt es noch weitere alternative Bezeichnungen wie Online-Marketing, Web-Marketing oder E-Marketing. Doch was verbirgt sich eigentlich dahinter?

Das Internet ist das Medium, das sich vergleichsweise am schnellsten entwickelt. Millionen von Menschen sind bereits online und surfen im Internet. Online-Medien sind gegenüber klassischen Medien auf dem Vormarsch. Die Nutzung von Tages- und Fachzeitschriften, Radio, ja sogar Fernsehen sind eher rückläufig.

Diesem Trend begegnen kleine und große Unternehmen, indem sie selber im Internet aktiver werden und dort Marketingmaßnahmen ergreifen, die sie, ihre Produkte und Dienstleistungen bekannter machen sollen.

Hinter dem Begriff Internetmarketing verbirgt sich allerdings nicht nur eine bestimmte, sondern eine Reihe von möglichen Marketingmaßnahmen. die einzeln oder in Kombination, je nach Budget und Strategie angewendet werden können.

Für Unternehmen haben Marketingmaßnahmen im Internet mehrere Vorteile gegenüber den klassischen Medien:

  • Erreichbarkeit (Informationen stehen rund um die Uhr zur Verfügung)
  • Verfügbarkeit (nicht nur lokal sondern weltweit)
  • Aktualität (blitzschnelle Aktualisierung der Inhalte und Reaktion auf Interessenschwerpunkte)
  • Multimediale Inhalte (Text, Bild, Audio, Video)
  • Direkte Kommunikation (mittels Foren und Blogs, Social Media)
  • Bindungselemente (diverse Kontaktmöglichkeiten, Newsletter)
  • Direkter Verkauf (online Shops)

Internetmarketing besteht aus mehreren Teilbereichen, die letzendlich alle nur zum Ziel haben, den eigenen Webauftritt so aufzustellen, dass möglichst viele Internetnutzer darauf stossen und von einem Interessenten zu einem Käufer werden.

Zu den Teilbereichen des Internetmarketings gehören:

  • E-Mail-Marketing mit dem Teilbereich Newsletter-Marketing
  • Suchmaschinenmarketing (SEM) mit den Unterteilungen Suchmaschinenwerbung (SEA) und Suchmaschinenoptimierung (SEO)
  • Mobile-Marketing
  • Banner-Marketing
  • Video-Marketing
  • Affiliate-Marketing
  • Social-Media-Marketing

E-Mail-Marketing und Newsletter-Marketing sind normalerweise jedem bekannt. Jeder hat schon einmal E-Mails von Unternehmen bekommen die ihre Produkte oder Leistungen anbieten, oder sich auf einer Webseite für einen Newsletter eingetragen.

Mit Suchmaschinenmarketing (SEM, Search Engine Marketing) bezeichnet man normalerweise alle Maßnahmen, die auf die gute Auffindbarkeit einer Webpräsenz auf den Ergebnisseiten von Suchmaschinen hinzielen. Dies wird erreicht durch:
a) die Schaltung von bezahlten Suchmaschinen-Ergebnissen (SEA, Search Engine Advertisung) z. B. in Google (Google AdWords), Yahoo (Yahoo Search Marketing), Microsoft Network (Microsoft adCenter) usw.
b) Suchmaschinenoptimierung (SEO, Search Engine Optimization).

Aufgrund der mittlerweile recht günstigen Tarife und Flatrates für mobile Telefone sowie die zunehmende Verbreitung von Smartphones, gewinnt das Mobile-Marketing immer mehr an Bedeutung. Ein interessantes Anwendungsfeld ergibt sich da jetzt durch die Verbreitung von QR-Codes. Verbreitet ist die kodierte Abbildung einer Webadresse, verwendet in Zeitschriften, Informationsblättern oder großformatig auf Werbeplakaten. Der Vorteil dieser Methode ist, dass das mühsame Abtippen entfällt und schnell per Handy Informationen aus dem Internet abgerufen werden können.

Banner-Marketing ist die Schaltung von klassischer Online-Werbung in Form von Werbebannern, Pop-ups und Layer Ads, die auf die Dienstleistungen und Produkte des Werbetreibenden aufmerksam machen sollen.

Video-Marketing oder auch Online Video Advertising bietet Werbebotschaften in audio-visueller Aufbereitung und ist mit Fernsehspots vergleichbar.

Beim Affiliate-Marketing nutzt der Marketing-Betreiber eine Vielzahl von Partnern (Affiliates), um seine Dienstleistung oder sein Produkt zu vermarkten. Vorteil ist die Verteilung des Marketing-Aufwandes auf mehrere Partner, die nur für Erfolg vergütet werden.

Mit Social Media Marketing (SMM) werden in erster Linie Branding- und Marketingkommunikations-Ziele verfolgt, durch die Beteiligung von verschiedenen Social Media-Angeboten (z. B. Twitter, Facebook und Google+).

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